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1. Januar 2019


Neues Album in Sicht! >>>>>

• Live auf Youtube
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• 20 Jahre "Holiday On The Moon"
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Seit März 2017 arbeite ich an neuen Stücken. Es war wieder an der Zeit, die BF-Musik weiterzuentwickeln und sich nicht zu wiederholen. Diesmal hatte ich vor, einfach mit ein paar Liedern anzufangen und zu sehen, was daraus wird. Durch Bekannte, die Blues spielen, wurde ich inspiriert, es einmal damit zu versuchen, als Einstieg. Da ich aber natürlich nicht einfach Blues nachspielen will, analysierte ich zunächst Blueskadenzen und nahm einige rhythmische Vorlagen zu Hilfe, um dazu zu trommeln. Heraus kam natürlich kein typischer Blues - was vollkommen beabsichtigt war. Ich stellte fest, daß typischer Blues sehr von seinem Rhythmus abhängt, klar! Da ich inzwischen gute Samples von Schlagzeug, Klavier und anderen Instrumenten habe, klang das jetzt fast nach Band, zumal ich wie früher bei BF das Schlagzeug auf der Klaviatur einspielte. Diesmal kamen etliche virtuelle Instrumente zum Einsatz: Eine Hammondorgel, ein Mellotron, ein Flügel, einige Synthesizer und der Sampler. Das ergibt ein anderes Klangbild als auf früheren Alben. Dank eines für mich neuen Verfahrens, nämlich die einzelnen Soli aus kleinen Stückchen zusammenzusetzen, kann ich jetzt auch Gitarre spielen. Natürlich spiele ich nicht wie ein richtiger Gitarrist und würde das live nie hinbekommen, aber auf dem Album klingt es überzeugend und vor allem eigenständig. Es war eine extrem aufwendige Frickelei, allein wegen den vielen Spuren und dem dynamischen Mix, indem sich die Lautstärken ständig anpassen. So entstanden bislang über 40 Minuten neues Material, was zwar typisch nach BF aber doch auch neu klingt. Vorher war klar, daß diesmal wieder mehr Songs kommen würden und weniger Experimentelles und Sphären. Nun fehlen noch etwa 10 Minuten Material, da kommen dann ein paar Sachen zur Auflockerung dazwischen. Automatisch stellte sich trotz der Weigerung, ein Konzeptalbum zu machen, schnell ein Thema ein: Es geht um Stimmen unserer Zeit und sollte ein sehr wortreiches Album werden, viel Text. Bislang entstand das alles in Personalunion, das heißt, bis auf ein paar wenige Stimmbeiträge von Jin Mi Jeong, produzierte, komponierte, textete ich, spielte Gitarre, Synthesizer, Flöte, Haegum, trommelte und sang. Ein Soloalbum vom Multiinstrumentalisten also wieder. Das Ganze könnte vielleicht gegen Ende des Jahres erscheinen. Bis dahin gibt es immer mal wieder
einige Stücke aus der laufenden Produktion (hier: >>>>>) zu hören.


Nach einer längeren Pause in Sachen Videoproduktion gibt es nun endlich Hoffnung, die verpaßten Konzerte doch noch nachträglich zu erleben. Da wir bis auf das erste Konzert sämtliche weiteren (also ab 2006) gefilmt haben, gibt es eine Menge Material im Archiv. Einmal im Jahr habe ich mich bemüht, ein Videoprojekt anzugehen. Neulich hatte ich wieder einmal die Kiste im Keller mit dem Videomaterial geöffnet und gedacht: "Wie schade um die interessanten Aufnahmen, die da schlummern." Dank unserer fleißigen Helfer, die mithalfen, alles über die Jahre zu dokumentieren, gibt es etliche Stunden Material, das "nur" bearbeitet werden muß. Das "Nur" war bisher immer ein großes Problem. Da gilt es ein Computerfachmann zu sein, der sich mit Firewire, Treibern, Mini-DV-Format und Windows auskennt, damit man mit Hilfe von Spezialprogrammen in vielen Stunden Arbeit einen sehbaren Film programmiert. Das alles mußte ich natürlich auch noch lernen, um die alten Schätze heben zu können - da macht man nichts anderes nebenbei! Nun endlich konnte ich etliche Stunden Material hinüberretten.
Es geht ans Sichten und Schneiden. Je Auftritt könnten dann ein oder zwei Stücke zusammengebaut werden, die sich lohnen. Da Vieles davon nur den Kameraton hat, weil Tonmitschnitte oft nicht machbar waren, werden das natürlich keine Hitech-Videos, dazu sind die Aufnahmen einfach zu unvollkommen. Aber aus im günstigsten Fall zwei Kameraperspektiven und brauchbarem Ton läßt sich trotzdem was machen. Kurzum:
Die meisten bisherigen Live-Mitschnitte beweisen vor allem Eines: Ein einzigartiges Ambiente, viele kreative Ideen, spontane Improvisationen, unvergeßliche Momente - aber Live!
Das alles gibt es nach und nach auf der BF-Youtube-Seite: >>>>>.




Nach dem Album "Siesta" begannen wir einige ältere Stücke neu aufzunehmen, die Möglichkeiten, das musikalische Können und die Technik waren nun weiter fortgeschritten.
Das sollte ursprünglich ein größeres Projekt werden und "Essence" heißen. Beim Stück "Holiday On The Moon" sang ich das mal nur so zum Spaß in Deutsch, was sehr lustig klang. Mit einer Zahnspange, Hornbrillen und altmodischen Hüten und Anzügen entstanden so zwei neue Charaktere. Da nach der ständigen Albumproduktion seit 1987 mal neue Ideen hermußten, entstanden spontan die Gebrüder Zwerchfell, ein Nebenprojekt. Der Titel war klar und nun galt es, das Konzept zu erweitern. Hier waren plötzlich Dinge möglich, die auf kein BF-Album gepaßt hätten, ein großer Stilmix: Klamauk, Schlager, Techno, Rock, Prog und Experimentelles, nebst ein paar witzigen Ideen, wie z.B. dem unhörbaren Stück am Ende der Platte. Für ein ganzes Album war es ein wenig kurz und so brachten wir das als EP raus.
Einige kleinere Auftritte als Gebrüder Zwerchfell folgten und so standen wir erstmals seit 1992 wieder auf einer Bühne und zwar als Komikerduo nebst Anhang wie dem Mondmann Lunox (Torsten A. Harnos). Auch ein alter Bekannter (Frank Tettenborn) wirkte bei einigen Stücken im Studio mit und André Dietrich spielte Gitarre. Insgesamt erregte das mehr Aufmerksamkeit als die BF-Musik mit den komplexen Studioalben. Erstmals wurde auch mit sehr viel Aufwand an einem Video gearbeitet und schnell war klar, daß das eine neue Band war, jedenfalls ein Nebenprojekt, denn wir hatten das Gefühl, daß es mit BF erstmal so nicht weiterging: Immer Album nach Album und keine Auftritte. Es war eine Art Aufbruchsstimmung im Gange, Veränderungen lagen in der Luft. Mit den Gebrüdern Zwerchfell boten sich Möglichkeiten, da wir hier keine große Technik und Mitmusiker brauchten. Erstmal gab es aber nur das Lied "Ferien auf dem Mond" und wenn das gut ankam, sollten noch weitere produziert werden für eine komplette Show. Vorerst jedoch kam es anders: Eine Sängerin tauchte auf und mit ihr ein neues Konzept und völlig andere Möglichkeiten. Doch das ist bereits das nächste Kapitel.
"Holiday on the Moon" wurde ja schon 1999 ordentlich im Studio gemastert, sodaß ich hier nur kleinere Korrekturen zu machen hatte wie ein Entrauschen und das Entfernen einiger Knackser. Die Grafik wurde natürlich komplett überarbeitet und ergänzt und auch auf dieser zweiten EP gibt es ein Video, auf dem ich die Musik in der Zeit von 1993 bis 1999 erläutere.

Mario Höll

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