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Themen vom 2. Mai 2016


Die BF-Musik als digitales Gesamtwerk erhältlich >>>>>

• BF-Archive #17 - 20
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Musik Schuld an Erderwärmung?
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Hallo, Mario Höll hier!

Würde man die komplette BF-Musik von fast 30 Jahren als CDs aneinanderreihen, wären dies immerhin 41 CDs (darunter zwei Doppelalben und fünf 4-CD-Boxen), also rund zwei Tage Dauerbeschallung. Nun trägt heute kaum noch jemand CDs herum, geschweige denn legt sie zuhause auf - schade - aber das Thema hatte ich ja schon mehrfach ausführlich erörtert und bedauert. Im Zeitalter der Computer immer und überall präsent, zerfällt das Gesamtkunstwerk Album in einzelne Musikdateien mit gelegentlichen Daumennagelgroßen Bildchen, an denen man wage noch erkennen kann, daß es sich um eine Datei aus einem Ordner handelt. Daran kann ich nichts ändern und nur ein wenig tröstet es mich, daß es noch oder auch wieder Leute gibt, die sich eine Schallplatte anhören. Meine gesamte Musik auf Schallplatten, das wäre doch mal was! Doch bleiben wir realistisch. Seit einiger Zeit arbeite ich daran, alle bestehenden Aufnahmen adäquat zu remastern und auch die dazugehörigen Grafiken komplett zu restaurieren und wo es Sinn machte, zu erweitern. Das Projekt ist noch nicht ganz abgeschlossen, weil das natürlich neben der Produktion neuer Musik viel Aufwand bedeutet, den ich aber gerne betreibe. Nun habe ich einige Zeit geforscht, wie man so ein modernes Mp3-Album auch grafisch umsetzt; nur um dabei - ohne mich zu wundern - festzustellen, daß die optische Seite kaum berücksichtigt wird. Nach langer Suche entdeckte ich, daß es ganz selten so eine Art "Digital Booklet" gibt. Kurz gesagt, habe ich mir darüber Gedanken gemacht und etwas entworfen, was das ursprüngliche Cover zum Album, während man die Musik auf seinem tragbaren Computer abspielt, auf dem Monitor optimal darstellbar macht. Es handelt sich dabei um eine PDF-Datei im CD-Booklet-Format, die alle Bilder, Texte und Infos nebst Links schön groß und scharf darstellt. Dazu mußte ich alle Grafiken überarbeiten und anpassen. Heraus kommt dann dabei ein ca. 7 Gigabyte großer Ordner mit aller Musik (in optimaler Qualität) nebst den Grafiken - eine virtuelle Box mit dem bisherigen Gesamtwerk von BF also. Da sich die Gründung meines kleinen aber feinen Musikprojektes im nächsten Jahr das 30ste Mal jährt, denke ich, das wäre doch mal was für diejenigen modernen Menschen, die eh keine CD-Player mehr benutzen und außerdem auf das Gesamtwerk mal im Überblick zugreifen wollen. Zurzeit arbeite ich noch daran, das Ganze wird aber - jedenfalls grafisch - noch in diesem Jahr fertig. Einige wenige Alben werden noch von mir gemastert, man kann sie dann problemlos ergänzen. Nach wie vor wird es natürlich alle Alben einzeln und auch auf CD geben. Einen
Überblick inklusive der überarbeiteten Cover gibt es bereits hier zu sehen: >>>>>.

Im Gesamten musikalischen Schaffen von BF entsteht ganz nebenbei immer Musik, die auf keinem regulären Album Platz findet (so Demo-Versionen, Experimente und die gesamten Live-Auftritte). Im Moment füllt sich gerade die 5. Box "BF-Archive #17 - 20", die Teil einer im Jahr 2010 begonnenen Sammlung ist, die, wenn man die Boxen aneinanderlegt, ein Puzzle komplettiert. Der Inhalt der Box lautet grob: #17 "Experimente I", #18 "Studio / Live 2015v, #19 "Live in Liquid Sound", #20 "Live im Studio & Interviews", wobei ich an #20 noch arbeite, damit hat es auch eine besondere Bewandtnis, die ich kurz erklären möchte: Derzeit wird es wegen gesundheitlicher Probleme keine Auftritte in der aktuellen Besetzung geben. Da ich aber ohnehin ein bestehendes Live-Programm nicht 1:1 wiederholen möchte, müssen immer mal neue oder eben alte Stücke her und das Thema beschäftig mich zur Zeit. #20 wird eine Art Konzert im Studio mit einigen Klassikern der BF-Musik aus fast 30 Jahren. Das sind komplett neu produzierte Stücke, die ich hoffentlich bald wieder bei einem Auftritt bringen möchte. Was genau, wird natürlich noch nicht verraten. Mein Ziel ist es aber, die Box Ende nächsten Jahres fertig zu bekommen. Einen ersten Einblick gibt es bereits hier: >>>>>.

Ich produziere nun seit etwa 30 Jahren wie eine große Anzahl weiterer Künstler Musik. Da stellte sich mir neulich die interessante Frage: Wo ist eigentlich laut dem Energieerhaltungsgesetz nach Einstein die ganze erzeugte Energie geblieben? Nun mache ich mit meinem Projekt ja keine sogenannte kommerzielle "Gebrauchsmusik", die dann im Radio rauf und runter gespielt wird (womit die Energiefrage in diesem Fall geklärt wäre). Hier ist es anders: Meine Stücke wandern erstmal in eine Datei und dann auf einen Datenträger, was natürlich erstmal etwas Wärme erzeugt. Nun müßte aber logischerweise bei der großen Menge Energie, die ich in die BF-Musik (Balsamfieber) stecke, auch sehr viel Wärme entstehen, was nicht der Fall ist. Folglich muß der überwiegende Anteil der Energie noch in der Musik stecken, die darauf - quasi gespeichert - wartet, freigesetzt zu werden. Daraus entstehen weitere Fragen: Sollte diese gespeicherte Energie nicht unbedingt genutzt werden? Die Frage würde ich mit einem deutlichen "Ja" beantworten. Aber noch brisanter: Machen die Menschen, die diese Energie nicht nutzen, sich nicht schuldig, da diese die Erderwärmung (wenn diese wirklich existiert) indirekt fördern, weil durch das nichthören der BF-Musik weiterhin Unmengen Kommerzmusik produziert und über das Radio abgestrahlt wird. Außerdem entsteht dadurch sehr viel Müll, Energie wird also vergeudet, während schon produzierte Energie ungenutzt bleibt. Nun gebe ich mir als Künstler daran wenig Schuld, denn ich tue nur meine Pflicht. Laut der Bibel ist der Mensch im Bilde Gottes erschaffen, was bedeutet, er ist ebenfalls ein kleiner Schöpfer. Als solcher ist es nur natürlich, daß er versucht, seine Umwelt zu erforschen und zu verstehen.
Der Künstler hat nun die Aufgabe, seine Forschungsergebnisse zu dokumentieren und sie seinem Mitmenschen zu erklären, vielleicht solchen, die sie anders interpretieren als Dialog oder solchen, die ihrer Aufgabe als Erschaffer noch nicht nachkommen können oder wollen, zu einem Zeugnis. Alles in allem ist die natürliche Tätigkeit des Menschen nichts anderes als ein Streben nach Vollkommenheit - seine Lebensaufgabe - weil er stets daran arbeitet, dem Bilde seines Schöpfers ähnlicher zu werden. Bei dem ganzen Schaffen entsteht also Energie, die sinnvoll genutzt werden sollte und das nicht nur als Wärme. Da Musik eine Verkörperung von Emotionen darstellt, kann sie viel bewirken, sie kann durch ihre Schwingungen direkt Körper und Geist beeinflussen und das hoffentlich auf positive Weise. Die Frage, ob ich als Schöpfer von Musik und Kunst schuldig an Energieverschwendung oder gar der Erderwärmung bin, läßt sich sicherlich an dieser Stelle nicht erschöpfend klären und es liegt nicht an mir, Menschen zu zwingen, die von mir bereitgestellte Energiequelle anzuzapfen. Jedenfalls ist reichlich dieser Energie abrufbereit und ich möchte daran erinnern, das sie für jedermann zu seinem Nutzen gemacht wurde. Nun liegt es an uns allen, davon regen Gebrauch zu machen.

Mario Höll

Kontakt
BALSAMFIEBER.

Cosmic,- Earth- & Art-Music

www.Balsamfieber.de (Startseite >>>>>)



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